Kirche - Hallo hier ist Weißenborn !

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Kirche

Die Kirche von Weißenborn liegt auf den sogenannten Kirchberg , welcher das Dorf um etwa 40 mtr.  überragt . Am Fuße des Kirchberges entspringt der weiße Born , später wurde der Born Pferdebrunnen genannt . Bei der Kirche von Weißenborn muss man annehmen das sie von vornherein als Festung erbaut wurde . Mit dem in der Steilheit des Geländes liegenden natürlichen Schutze ließ man es nicht genug sein , sonder umgab die Kirche mit einer regelrechten Befestigungsanlage , die  heute noch gut erkennbar ist . In ziemlich weiten Bogen zogen sich 4-5 Wälle und Gräben und auf deren Innenseite eine mehr als ein Meter dicke und etwa drei Meter hohe Mauer um das Gotteshaus . An der Südseite der Kirche ist diese sehr interessante Anlage einer Landwehr noch zu erkennen . Hier war der natürliche Schutz am geringsten . Die anderen Seiten hatten ebenfalls einen künstlichen , wenn auch vielleicht schwächeren Schutz . Die Mauer dürfte auf alle Fälle  rund um den Berg geführt haben . Einer alten Sage nach führte ein unterirdischer Gang nach dem etwa in 10Minuten in südlicher Richtung gelegenen Wahrbusche , der auf alle Fälle mit der Grenze in Verbindung zu bringen ist . Es mag hier sogar eine Warte gestanden haben . ( Das plattdeutsche " Wahre " bedeutet "Warte "  ). Letzte Kampfhandlungen fanden im Dreißigjährigen Krieg statt . Die Anlage verfiel seitdem . Teile der Ringmauer wurden als Steinbruch benutzt oder stürzten zusammen , die Wälle und Gräben wurden auf längere Strecken eingeebnet . 1996 gelang nach jahrelangen Bemühungen die Restaurierung und Sicherung der letzten Reste . Die dem hl. Nikolaus geweihte Kirche weist nur noch schwache Merkmale einer früheren Festung auf . Ohne Zweifel  entstammt das Mauerwerk in der Hautsache aus dem Mittelalter . Darauf deuten auch zwei vermauerte Spitzbogenöffnungen an der Nord und Südseite des Turmes hin . Darunter bemerkt man im Süden eine ehemalige Schießscharte . Im Jahre 1681 fiel die Südwand der Kirche ein . Darauf und auf die sich anschließende Wiederherstellung der Kirche bezieht sich die im Inneren an der Südseite angebrachten lateinischen Inschrift , deren Inhalt sich darauf bezieht das die Herren von Goertz und von Wrisberg den Bau des Gotteshauses gefördert haben . Das Wappen der Familien " von Goertz und von Wrisberg " befindet sich an der Ostwand hinter dem Altar .

Kirchenvorstand :

Friedrich Ehbrecht   05508-491 , Patricia Herr (Vors.) 05508-8531 , Ute Hille  05508-8907 , Martina Königsmann  05508-92295 ,Henrik von Görtz-Wrisberg 05508 979505

 
 
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